Pellet-Öfen schlagen Solarthermie

Während die Energiewende im Sektor Stromerzeugung in den letzten Jahren mit großen Schritten voran ging und mittlerweile bereits knapp ein Drittel des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann, sind im Bereich Wärmeversorgung bislang eher Trippelschritte zu verzeichnen. So sind erneuerbare Energieträger bei der Wärmeerzeugung mit einem Anteil von knapp über 13 % noch eher die Ausnahme. Neben Solarthermieanlagen und Wärmepumpen spielen hierbei vor allem Biomassekessel eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Deckung des häuslichen Wärmebedarfs. Grund hierfür sind häufig wirtschaftliche Aspekte, wie etwa die geringere Amortisationszeit eines Pelletofens gegenüber einer Solarthermie-Anlage.

 

bizz energy – das Wirtschaftsmagazin, Ausgabe Februar 2017

Photovoltaik-Dachanlagen für Gewerbekunden

Das Wetter ist das bestimmende Element für die Stromerzeugung von Solaranlagen: An einem klaren Sommertag liegt der Ertrag knapp viermal höher als bei mittlerer Bewölkung im Herbst. Im tiefen Winter fällt die Erzeugung bei Bewölkung gegen Null.
Zusätzlich ist die Erzeugung eng gestaucht: Der Löwenanteil entfällt etwa auf die Zeit zwischen 10:00 und 16:00 Uhr (Winterzeit).

 

bizz energy – das Wirtschaftsmagazin, Ausgabe Dezember 2016 / Januar 2017

Garantierter Gewinn vom Dach

Die Kosten für ein Kilowatt Photovoltaik auf dem Dach inklusive Modulen, Wechselrichter, Kabel, Ständerwerk und Installation sackte seit 2008 von 4.200 auf rund 1.750 Euro.

Standorte am Alpenrand oder auf Rügen steigern die Rendite. Allerdings sinkt sie, wenn die Module nicht südlich ausgerichtet sind. Auch Verschattung durch Schornsteine und Bäume drücken die Stromausbeute: Weil Module in Reihe geschaltet sind, sackt die Ausbeute auf das Niveau des am meisten verschatteten oder verdreckten Moduls.
Exemplarisch hat bizz energy Research Dachanlagen mit monokristallinen Silizium-Modulen in Hamburg und München analysiert.

 

Eine Dachanlage, die 2016 ans Netz geht, kann durch eine Hausbatterie künftig noch lukrativer werden.
Eine spätere Nachrüstung der Anlage per Speicher ist jederzeit möglich. Eine PV-Dachanlage in München, die 2016 ans Netz geht und 2020 nachgerüstet wird, bringt über die gesamte Laufzeit gerechnet pro Jahr 5,1 Prozent Rendite – statt 4,2 Prozent ohne Nachrüstung, wenn der Speicher den Eigenverbrauch des Solarstroms von 25 auf 65 Prozent erhöht.

Der Batterieeinbau wird immer günstiger. Technischer Fortschritt und Skaleneffekte könnten die Anschaffungskosten bis 2020 mehr als halbieren.

 

 

 

bizz energy – das Wirtschaftsmagazin für die Energiezukunft, Ausgabe Juni 2016