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Garantierter Gewinn vom Dach

Die Kosten für ein Kilowatt Photovoltaik auf dem Dach inklusive Modulen, Wechselrichter, Kabel, Ständerwerk und Installation sackte seit 2008 von 4.200 auf rund 1.750 Euro.

Standorte am Alpenrand oder auf Rügen steigern die Rendite. Allerdings sinkt sie, wenn die Module nicht südlich ausgerichtet sind. Auch Verschattung durch Schornsteine und Bäume drücken die Stromausbeute: Weil Module in Reihe geschaltet sind, sackt die Ausbeute auf das Niveau des am meisten verschatteten oder verdreckten Moduls.
Exemplarisch hat bizz energy Research Dachanlagen mit monokristallinen Silizium-Modulen in Hamburg und München analysiert.

 

Eine Dachanlage, die 2016 ans Netz geht, kann durch eine Hausbatterie künftig noch lukrativer werden.
Eine spätere Nachrüstung der Anlage per Speicher ist jederzeit möglich. Eine PV-Dachanlage in München, die 2016 ans Netz geht und 2020 nachgerüstet wird, bringt über die gesamte Laufzeit gerechnet pro Jahr 5,1 Prozent Rendite – statt 4,2 Prozent ohne Nachrüstung, wenn der Speicher den Eigenverbrauch des Solarstroms von 25 auf 65 Prozent erhöht.

Der Batterieeinbau wird immer günstiger. Technischer Fortschritt und Skaleneffekte könnten die Anschaffungskosten bis 2020 mehr als halbieren.

 

 

 

bizz energy – das Wirtschaftsmagazin für die Energiezukunft, Ausgabe Juni 2016